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Case · Akai Professional & Numark

Wenn Leidenschaft auf Code trifft.

Es gibt Aufträge, die ein Job sind, und es gibt Aufträge, die sich anfühlen wie nach Hause kommen. Akai Professional und Numark waren Letzteres. Wir bauten ihre digitalen Heimathäfen in einer Zeit, als Marken noch eigene Websites bekamen statt Templates.

Akai Professional · Controllers-Sektion

Akai Professional · Controllers-Landing aus der damaligen Brand-Site.

Problem

Hardware lebt von Haptik. Eine Website hat keine.

DJ- und Producer-Equipment funktioniert über das Greifen, das Drehen und das Schrauben, über den Widerstand eines Potis und den Anschlag eines Pads. Die Aufgabe war, dieses Gefühl in einen Browser zu übersetzen, in dem niemand etwas anfassen kann, ohne dabei in austauschbare Stockfoto-Ästhetik abzurutschen, und ohne die Energie der Geräte hinter glatten Marketing-Kacheln zu begraben.

Lösung

Hands-on. Im wörtlichsten Sinn.

Wir machten die Geräte zu Mitbewohnern: die brandneue APC 40 stand im Büro, wurde gespielt, zerlegt, wieder zusammengebaut, und jede Erkenntnis floss zurück in Struktur, Sprache und Layout der Seiten. Wer eine Hardware verstanden hat, schreibt nicht über Features, sondern über Workflows.

Visuell ankerten wir alles im ikonischen Akai-Rot, einem Ton, der aggressiv und präzise zugleich wirkt und der das Rückgrat der Markenseite trägt. Wir übernahmen das komplette Grafikdesign der Geräte für den Webauftritt, schossen die Packshots selbst, und behandelten jeden Poti, jedes Pad und jeden Fader so detailliert wie auf der Studioplatte.

Im Frontend kombinierten wir die damals seltene Disziplin sauberen CSS mit kleinen Flash-Sequenzen, die zeigten, wozu die Hardware fähig ist, ohne die Seite in eine Slideshow zu verwandeln. Die UX hatte einen Auftrag: aus einem komplexen Gerät ein erlebbares Versprechen machen, das man im Browser begreift, bevor man im Laden zugreift.

Akai Professional · MPC-Series-Sektion

Akai MPC-Series · Marken-Kapitel mit Packshots aus eigenem Studio.

Mehr als die Marke

Artist Care. AKA AKA. Vertrauen.

Zu einer echten Musikmarke gehören die Künstler, die sie nutzen. Neben den beiden Brand-Sites bauten wir Webseiten für Artists aus dem Akai-Umfeld, am eindrucksvollsten für das Duo AKA AKA, das uns gestalterisch viel Raum gab und die Arbeit zu einer Form von Studio-Kollaboration werden ließ.

Was die Zusammenarbeit mit Akai trug, war Vertrauen statt Konzernkorridor. Niemand zwang uns in Marken-Templates, niemand schickte Freigabe-Schleifen über drei Abteilungen. Belohnung kam in zwei Sprachen: gutes Feedback und gelegentlich Care-Pakete voller Hardware. Eine APC 40 vergisst man nicht.

Was bleibt

Tief eintauchen, bevor man baut.

Dieser Auftrag hat früh geprägt, wofür wir heute stehen: Wir bauen keine Websites nach Schema, wir verstehen erst das Produkt aus Sicht der Leute, die es benutzen, und übersetzen dann die Substanz in eine digitale Form, die sich anfühlt wie das Original. Ohne Konzernkorsett, mit Beweglichkeit und einer ordentlichen Portion Herzblut.

Eigene Marke mit Substanz, die du übersetzt sehen willst?

30 Min Erstgespräch. Wir hören zu, fragen nach, sagen, ob es passt.

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